Heinz Erhardt

Hier ist Platz für alle anderen Komiker.

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Beitragvon fuerchtegott krause » Donnerstag 16. November 2006, 14:21

Spaghetti-Tiger hat geschrieben:Leider wurde er nach dem Tode seines Kabarett-Partners Wolfgang Müller, den er nie ganz verwinden konnte, drogenabhängig und endete traurig als geistig verwirrter Sozialhilfeempfänger in Berlin. :cry:


da muss ich leider etwas widersprechen.
wolfgang neuss´ lebensstil war selbstgewählt und ist nicht durch "drogenabhängigkeit" entstanden (er war während seiner kabarett-jahre lange Zeit Medikamentenabhängig, das stimmt; nach seinem rückzug "kurierte" er sich mit Cannabis) - er lebte nach seiner Bühnenkarriere den protest, den er jahrzehntelang als Kaberettist propagierte, und zwar völlig bewusst, auch wenn manche damit nix anfangen können.

zwar hat er ziemlich schlimm ausgesehen und sich auch nicht mehr ausserhalb seiner wohnung gezeigt, war aber geistig noch bis zum ende völlig frisch, er hat nur gekifft wie ein loch.
er liess sich von devoten Jüngern, die ihn besuchten, das zeugs spendieren. von ihm stammt auch der satz: "Auf deutschem Boden darf nie wieder ein Joint ausgehen", als ironische Anspielung auf "Von deutschem Boden aus darf nie wieder ein Krieg ausgehen". Neuss schrieb noch in den 80ern für die Taz und trat selten auch noch in Talkshows auf (aber nur wenn er ordentliche Gesprächspartner hatte) und blieb bis zum Tode einer der scharfzüngigsten Deutschen der Nachkriegsgeschichte.
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Beitragvon Slim Naughton » Donnerstag 16. November 2006, 17:31

pfundy hat geschrieben:
Slim Naughton hat geschrieben:HE war für mich in seinen filmen immer der inbegriff deutscher spießigkeit. das tat keinem weh, provozierte niemanden, (...)


Interessante Meinung, vor allem wenn ich bedenke dass es in anderen Threads über Komiker wie Raab, Pocher, Appelt immer wieder mal heisst: "Der macht ja immer nur Witze auf Kosten anderer..." Bist vermutlich der erste, der sich darüber beschwert, dass ein Komiker keine Witze auf Kosten anderer macht.
Muss aber zugeben, dass ich es nachvollziehen kann, wenn das dann jemand spiessig findet.


hm, weiß jetzt nicht, wie du zu dieser einschätzung kommst :? . was "spießigsein" mit "keine witze auf kosten anderer machen" zu tun haben, erschließt sich mir jedenfalls nicht so ganz. das habe ich jedenfalls nicht gemeint, und im übrigen kann spießige comedy durchaus auch auf kosten anderer gehen bzw. dies versuchen (siehe z.b. den grauenvollen oschmann). spießig finde ich in erhardts filmen vielmehr diese betulichkeit, die einen gewissen altmänner-humor pflegt sowie eine zutiefst konservative grundhaltung transportiert. ob das nun auf oder nicht auf kosten anderer geht, ist dabei completely wurscht. :wink:
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Beitragvon Spaghetti-Tiger » Freitag 17. November 2006, 01:07

Noch mal zur Spießigkeit von Heinz Erhardt:
Er war in seinen Filmen meist viel spießiger als auf der Bühne. Auf der Bühne konnte er den liebenswerten Chaoten spielen, der sich in keine Umgebung einordnen ließ.
Doch so wie auf der Bühne konnte er in den Filmen nicht sein, denn mit dem Bühnen-Erhardt hätte man keinen vernünftigen Film machen können.
Also musste er da immer in etwas "realistischere" Rollen schlüpfen, sei es der Witwer mit 5 Töchtern oder der Verkehrspolizist, der seinen Führerschein macht. Und diese Rollen waren eben so, dass sie in die damalige Zeit der 50er Jahre passten. So kam das mit der Spießigkeit.
Das konnte man aber eben nicht mit dem Bühnen-Erhardt vergleichen.

Der Journalist Helmuth Karasek schreibt in seiner Autobiographie sogar, dass Heinz Erhardts Humor ihm half, die spießigen 50er-Jahre zu überleben.
Erhardt war scheinbar für die damalige Generation etwas ähnliches, was Otto Waalkes für die Generation der 70er/80er Jahre war.
So schwer man sich das auch heute vorstellen kann.
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Beitragvon Slim Naughton » Freitag 17. November 2006, 10:39

Spaghetti-Tiger hat geschrieben:Noch mal zur Spießigkeit von Heinz Erhardt:
Er war in seinen Filmen meist viel spießiger als auf der Bühne.


yep. genau, das hatte ich gemeint :wink: . und gleiches gilt imo auch für seine texte.
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Beitragvon pfundy » Freitag 17. November 2006, 15:21

Slim Naughton hat geschrieben:
pfundy hat geschrieben:Interessante Meinung, vor allem wenn ich bedenke dass es in anderen Threads über Komiker wie Raab, Pocher, Appelt immer wieder mal heisst: "Der macht ja immer nur Witze auf Kosten anderer..." Bist vermutlich der erste, der sich darüber beschwert, dass ein Komiker keine Witze auf Kosten anderer macht.
Muss aber zugeben, dass ich es nachvollziehen kann, wenn das dann jemand spiessig findet.


hm, weiß jetzt nicht, wie du zu dieser einschätzung kommst :? . was "spießigsein" mit "keine witze auf kosten anderer machen" zu tun haben, erschließt sich mir jedenfalls nicht so ganz. das habe ich jedenfalls nicht gemeint, und im übrigen kann spießige comedy durchaus auch auf kosten anderer gehen bzw. dies versuchen.


Da muss ich dich wohl missverstanden haben. Aber das hier:

Slim Naughton hat geschrieben:das tat keinem weh, provozierte niemanden

heisst für mich u.a. "Er macht keine Witze auf Kosten von anderen" und hatte imho einen klaren Bezug hierauf:

Slim Naughton hat geschrieben:HE war für mich in seinen filmen immer der inbegriff deutscher spießigkeit.

Wenn das zwei völlig verschiedene Gedankengänge sind, hättest du vielleicht besser einen neuen Absatz gemacht.

Im Übrigen finde ich schon, dass es ein leichtes Indiz für Spiessigkeit ist, wenn jemand auf keinen Fall provozieren oder wehtun will, also quasi die "heile Welt" sucht. Es zieht vielleicht nicht zwingend das eine das andere nach sich, aber es ist wie gesagt imho ein Indiz.
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Beitragvon Lord_Helmchen » Donnerstag 18. Januar 2007, 22:51

Schöne Heinz Erhardt Doku mit dem "G"-Sketch (~10 min.):

http://www.youtube.com/watch?v=aKneFAy6glA
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Beitragvon Serizawa » Dienstag 20. März 2007, 00:08

Lord_Helmchen hat geschrieben:Schöne Heinz Erhardt Doku mit dem "G"-Sketch (~10 min.):

http://www.youtube.com/watch?v=aKneFAy6glA


Ist das Gert Fröbe der zum Schluss beim G-Sketch reinkommt ?
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Beitragvon nickifee100 » Montag 5. November 2007, 11:34

auch ich schaue sehr gerne heinz erhard filme!!
ich habe mal ein interview mit seiner tochter gesehen vor ca.2 jahren,wo sie erwähnte das er bis zum schluss an lampenfieber litt und deshalb vor jeden auftritt ein kurzen trank!er versteckte die kleinen fläschen angeblich immer in den blumen!
er war aber meines wissens kein alkoholiker,es war halt nur gegen lampenfieber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

er war einfach suuuuper!
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Heinz Erhardt

Beitragvon ny182 » Freitag 26. Dezember 2014, 11:44

Ein bisher unbekannter und verschollener Film mit Heinz Erhardt ist aufgetaucht:

http://www.ndr.de/unterhaltung/Unbekann ... dt114.html

Heinz Erhardt hat Anfang der 60er viele Kurzfilme (ca. 40 Minuten) fürs Fernsehen gedreht; anscheinend handelt es sich bei dem jetzt gefundenen Film mit dem Titel "Geld sofort" auch um einen solchen.

Der NDR strahlt den Film am 06. Januar 2015 um 22.00 Uhr aus. Im Anschluss gibt es noch eine kleine Dokumentation zum Fund des Films.

Hat von den Lesern dieses Forums zufällig noch jemand die Möglichkeit, diese Sendungen aufzunehmen und auf DVD zu brennen?
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Heinz Erhardt

Beitragvon ny182 » Freitag 2. Januar 2015, 17:32

Thread noch mal kurz aktualisiert, da der 06. Januar langsam näher rückt.

Und noch mal eine andere Frage: Kann einer der Admin das Thema in die korrekte Schreibweise des Nachnamens "Erhardt") ändern?
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Heinz Erhardt

Beitragvon ny182 » Montag 9. Februar 2015, 16:40

Kurz nach der Ausstrahlung wird der Film "Geld sofort" nun am 02. April auch auf DVD veröffentlicht:

http://www.amazon.de/dp/B00SKCAO0Q/ref= ... YQA6EMBU7U
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Re: Heinz Erhard

Beitragvon James Finlayson » Montag 9. Februar 2015, 21:04

Obwohl ich Heinz Erhardt sehr gerne mag, werde ich mir diese Scheibe sicher nicht kaufen. Ist vielleicht für eingefleischte Fans von ihm ein Muß, aber der Film selber hat mir nicht so zugesagt.

Leider mußte ich bei diesem filmisch gravitätischen, bemüht witzelnden Schwank kein einziges Mal lachen. Ein Scherz jagt den nächsten, aber nicht so, daß auch nur einer davon zünden würde. Heinz Erhardt agiert zwar in bester Spiellaune, aber es fehlen einfach diese zum Brüllen komischen Wortspiele, die man von ihm gewohnt ist.
Viele Grüße, James
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Re: Heinz Erhard

Beitragvon ny182 » Donnerstag 12. Februar 2015, 10:25

Ich weiß genau, was du meinst. Und ich kann auch nachvollziehen, dass dir der Film nicht zugesagt hat.

Heinz Erhardt war zeitlebens mit seinen Filmrollen im Clinch. Kaum abgedreht (und noch nicht ausgestrahlt), vermerkte er in seinen Tagebüchern (sinngemäß) Sätze wie: "Was haben wir da bloß wieder für einen Scheiß gedreht" oder "Eine Zumutung für die Zuschauer".

Das trifft übrigens noch mehr auf die Fernsehfilme, als auf die Kinofilme zu. Heinz Erhardt sah das Medium sehr kritisch, denn "ins Kino kommen die Leute, weil sie mich sehen wollen, im Fernsehen komme ich ungefragt in die Wohnzimmer der Zuschauer".

Auf der Bühne (als Conferencier, als Dichter oder auch in seiner Rolle als Willi Winzig in "Das hat man nun davon", die ihm auf den Leib geschnitten wurde) und in seinen Büchern konnte er sich dagegen richtig entfalten.

In seinen Filmen war er in Form des Drehbuchs in einem Korsett, aus dem es ihm aber immer wieder gelang auszubrechen, in dem er einfach eigene Wortspiele oder Gags in seine Texte einbaute. Die Regisseure nahmen es ihm nicht weiter übel, sahen sie doch, dass das die lichten Momente eines jeden Films waren.

Mir hat dieser neu entdeckte Film (im Vergleich zu vielen anderen Produktionen aus der Zeit) noch relativ gut gefallen. Die Handlung ist einigermaßen schlüssig und rund und Heinz Erhardt hat hier zumindest keine Nebenrolle, sondern im Gegenteil fungieren die restlichen Schauspieler eher als Stichwortgeber. Der Film mutet sicherlich etwas unfreiwillig komisch an, aber wir reden hier ja auch vom Produktionsjahr 1960. Werden Filme aus dieser Zeit nicht durch Singeinlagen der Schauspieler untersetzt, muss man ja schon zufrieden sein.

Aber du hast völlig recht: Nur eingefleischte Fans tun sich diesen Film mehr als ein mal an. :D Das ist ja mit "Blaue Bohnen für ein Halleluja" beispielsweise nicht anders. :D
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Re: Heinz Erhard

Beitragvon James Finlayson » Donnerstag 12. Februar 2015, 19:25

ny182 hat geschrieben: Der Film mutet sicherlich etwas unfreiwillig komisch an, aber wir reden hier ja auch vom Produktionsjahr 1960. Werden Filme aus dieser Zeit nicht durch Singeinlagen der Schauspieler untersetzt, muss man ja schon zufrieden sein.


Sicher hast du in allem auch recht, ich denke auch daß du zu den eingefleischten Erhardt-Fans gehörst. Ich mag ihn sehr, zweifelsohne, und kenne alle seine Filme und auch sicher die meisten TV-Auftritte. Ich bin Jahrgang 61 und da lief viel in meine Zeit hinein. Und ich schaue mir heute noch immer wieder seine Filme an.

Nur, wenn ich einen Film mit Peter Alexander oder Peter Kraus schaue, dann erwarte ich einfach die Gesangseinlagen, die gehören irgendwie dazu. Und so meinte ich das in etwa mit diesem Film. Wenn ich Heinz Erhardt schaue, möchte ich über ihn lachen können. Und das war halt leider - zumindest bei mir - hier nicht der Fall.
Viele Grüße, James
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Re: Heinz Erhardt

Beitragvon ny182 » Donnerstag 12. Februar 2015, 23:18

Als Fan/Sammler bekommt man ja einen ganz guten Überblick über sämtliche Filme, die mit ihm abgedreht wurden. Neben den Evergreens, die einfach alle irgendwie lieben, stößt man da teilweise auf Filme, bei denen man sich schon fragen muss, ob die Drehbuchautoren noch alle Brötchen im Korb gehabt haben.

Unter anderem waren auch Sexklamotten wie "Otto ist auf Frauen scharf" und "Warum hab' ich bloß 2x ja gesagt?" dabei (natürlich ohne frivole Szenen mit Heinz Erhardt :) ). Typische Filme für Ende der 60er halt. Unfassbar eigentlich, dass er sich zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere noch für solche Filme hergegeben hat.

Überblickt man also das ganze Spektrum seines filmischen Schaffens, bleibt "Geld sofort" natürlich qualitativ so, wie du es beschrieben hast, ordnet sich aber dennoch im ganz ordentlichen Mittelfeld ein.

Falls du Interesse hast: "Der Kurpfuscher" und "Abenteuer in Norfolk" sind vergleichbare Kurzfilme aus derselben Zeit, die wesentlich witziger gelungen sind. Leider relativ teuer in der Anschaffung, da natürlich vergriffen.

Zu meinen Lieblingsfilmen zählt interessanterweise "Immer die Radfahrer"; mit Gesangseinlage von Peter Kraus... :lol:
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Re: Heinz Erhardt

Beitragvon FANAdeLdF » Samstag 14. Februar 2015, 20:50

ny182 hat geschrieben:Unter anderem waren auch Sexklamotten wie "Otto ist auf Frauen scharf" und "Warum hab' ich bloß 2x ja gesagt?" dabei (natürlich ohne frivole Szenen mit Heinz Erhardt :) ). Typische Filme für Ende der 60er halt. Unfassbar eigentlich, dass er sich zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere noch für solche Filme hergegeben hat.


Zu genau dieser Zeit drehte er doch fast nur noch Trash. "Die Herren mit der weißen Weste" ist so ziemlich der einzige Film nach dem "Ölprinz", den man sich ohne Facepalm-Geste angucken kann. Nicht, dass er nicht auch schon vorher in unsäglichen Trash-Granaten mitgewirkt hätte.
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Re: Heinz Erhardt

Beitragvon ny182 » Sonntag 15. Februar 2015, 09:27

Bedingt. Seine letzten vier Filme (das waren die Willi Winzig-Filme) vor seinem Schlaganfall waren doch super. "Klein Erna auf dem Jungfernstieg" fand ich zum Beispiel auch noch recht nett. Der Film hat's bislang leider noch nicht auf DVD geschafft.

Ja, "Die Herren mit der weißen Weste" war echt gut, leider auch noch mit einer Nebenrolle von Heinz Erhardt.
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Re: Heinz Erhardt

Beitragvon FANAdeLdF » Sonntag 15. Februar 2015, 10:41

ny182 hat geschrieben:Seine letzten vier Filme (das waren die Willi Winzig-Filme) waren doch super.


Sorry, aber die waren nun wirklich der Inbegriff von Trash. Eine einzige Aneinanderreihung von Albernheiten und willkürlichen Gesangseinlagen. Vergleicht man das einmal mit "Drei Mann in einem Boot", dem "Haustyrann", oder eben den "Herren mit der weißen Weste", sind die Willi-Winzig-Filme eher bei den Pepe Nietnagel-Filmen anzusiedeln, als bei Erhardts Sternstunden.
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Re: Heinz Erhardt

Beitragvon ny182 » Freitag 15. Januar 2016, 18:57

Im April dürfen wir uns über zwei DVD-Premieren von Heinz Erhardt-Filmen freuen:

Liebe auf Eis:
http://www.amazon.de/dp/B0197E77B4/ref= ... 1FR18Z5M2F

Drei Bayern an der Spree:
http://www.amazon.de/dp/B0197E73MC/ref= ... Y3E3LBT29A

Darüber hinaus wird auch "Aktien und Lorbeer" in der Filmjuwelen-Reihe veröffentlicht.
http://www.amazon.de/dp/B019EN4ZT0/ref= ... DRTP8GB9OZ

Diesen Film gibt es aber bereits seit 2005 auf DVD.
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Re: Heinz Erhardt

Beitragvon ny182 » Freitag 11. März 2016, 14:20

Anscheinend liest hier jemand von Pidax mit. Im Februar noch beklagt, dass es "Klein Erna auf dem Jungfernstieg" bislang nicht auf DVD geschafft hat, wird der Film nun am 06. Mai veröffentlicht:

http://www.amazon.de/Jungfernstieg-Komödie-Erhardt-Harald-Film-Klassiker/dp/B01CCV20Y8/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1457697935&sr=1-1&keywords=klein+erna+auf+dem+jungfernstieg

Damit sind so gut wie alle Filme von Heinz Erhardt auf DVD erschienen.
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