Heinz Erhardt

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Beitragvon Thunder » Samstag 27. November 2004, 02:43

Mal ne Frage an die die sich mit HE auskennen gibt es eine VHS mit einer Theater Aufführung mit ihm?
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Beitragvon Swedish Viking » Sonntag 15. Mai 2005, 22:34

hat jemand heute nachmittag "das kann doch unseren willy nicht erschüttern" auf ard geschaut?
immer wieder lustig, wie ich finde!
die sprüche sind einfach der hammer!
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Beitragvon Gecko » Sonntag 15. Mai 2005, 23:17

Heinz Ehrhardt hab ich früher auch geguckt. Einige seiner Filme und Sprüche sind mir grad wieder eingefallen als ich den Thread gelesen hab. Ein toller Mensch, schade dass er schon von uns gegangen ist.
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Beitragvon andeh » Montag 16. Mai 2005, 10:55

Swedish Viking hat geschrieben:hat jemand heute nachmittag "das kann doch unseren willy nicht erschüttern" auf ard geschaut?
immer wieder lustig, wie ich finde!
die sprüche sind einfach der hammer!


leider nicht aber letzte woche kam "Was ist bloß mit unserm Willy los" oder so, der war auch lustig :D
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Beitragvon Stinkmumie » Freitag 29. Juli 2005, 10:54

Thunder hat geschrieben:Mal ne Frage an die die sich mit HE auskennen gibt es eine VHS mit einer Theater Aufführung mit ihm?


Habe mal vor ein paar Jahren eine VHS mit einem Theaterstück von ihm in der Hand gehabt! Ging auch um Willi Winzig.
Aber mittlerweile gibt es ja auch Auftritte etc. auf DVD.
Die wirst doch wohl nicht tun, was die alte Stinkmumie da ablässt???
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Beitragvon Sgt. Dunlop » Donnerstag 18. August 2005, 23:08

Heinz Erhardt war der größten einer.

Ich sehe ihn aber trotzdem nicht als Schauspieler und finde auch nicht alle filme toll.
Er war halt immer er, das macht die ganze Sache aus. Ein Kind (mit unglaublichem Scharfsinn) gefangen im Körper eines Erwachsenen..

Um auf das Thema Bücher zu kommen.

Mein Vater hat das erste Buch von ihm damals gekauft. Mit "damals" meine ich 1962.
Er ist (obwohl er es nicht zugibt) Fan von ihm und da ich einen großen Teil meines Humors von ihm habe, bin ich quasi mit HE aufgewachsen.

WELTKLASSE

Die Erhardt-Bücher liegen bei mir seit Jahren auf Klo. Ist nur doof, das Gäste (egal, ob m oder w) immer sehr lange fortbleiben.
"Tausend und einen Dank...-...hahaaaa, tausend und zwei Denker!"
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Beitragvon Danrho » Mittwoch 21. Dezember 2005, 20:23

Hab mir Heute ein Buch von Heinz Erhardt gekauft , Der Titel heißt Von der Pampelmuse geküsst . Sind seine besten Witze , besser gesagt ein Best Of seiner Reime zu lesen . Sind knapp 100 Seiten und der Ladenpreis ist 3 Euro . Der Meister aller Schüttelreime einfach Klasse.

Man findet einen Reim leicht,
so lange, wie der Leim reicht,
muss nur noch an der Zier feilen,
bei Reimen, die mit vier Zeilen.
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Beitragvon Dingerbringer » Mittwoch 5. April 2006, 21:06

Wer kennt Ihn nicht, den Verkäufer von Star-Elektrik. :lol: Einfach genial der Mann. Freue mich immer wieder, wenn mal wieder n Film mit ihm läuft.
Wer zuviel weiss, lebt gefährlich !
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Beitragvon Spaghetti-Tiger » Samstag 22. April 2006, 19:31

Heinz Erhardt ist sicher zu recht eine Legende. Er war der erste echte deutsche Komiker nach dem Krieg. Er hat die spießigen 50er Jahre durch seinen Witz etwas erträglicher gemacht. Mit seiner dicken, gemütlichen Art repräsentierte er andererseits auch die "Wirtschaftswunder"-Zeit.

Erhardt fühlte sich am meisten auf der Bühne zu Hause, wenn er vor Live-Publikum in seinen Solo-Vorträgen seine Gedichte und andere Sachen (auch Lieder) zum Allerbesten geben konnte. Leider gibt es von diesen Bühnenauftritten vergleichsweise nur wenig TV-Aufzeichnungen, dafür aber recht viele Tonmitschnitte aus Radiosendungen.

Die Filme, die Erhardt drehte, lassen seine Bühnenpräsenz nur erahnen. Am besten waren noch die alten Schwarz-Weiß-Filme aus den 50er Jahren. Was er in den 60ern und frühen 70ern machte, war dagegen meist nur Klamauk. Die letzten 4 "Willi"-Filme sind der beste Beweis dafür.

Erhardt bleibt einer der besten Komiker der deutschen Nachkriegsgeschichte.
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Beitragvon FANAdeLdF » Montag 26. Juni 2006, 10:24

> Die Filme, die Erhardt drehte, lassen seine Bühnenpräsenz nur erahnen. Am besten waren noch die alten Schwarz-Weiß-Filme aus den 50er Jahren. Was er in den 60ern und frühen 70ern machte, war dagegen meist nur Klamauk. Die letzten 4 "Willi"-Filme sind der beste Beweis dafür.

Interessant, dass gerade die “Willi”-Filme hier für so viel Resonanz sorgen. Die waren nämlich wirklich nur noch klamaukig und lagen damit kaum über dem Niveau von Pepe Nietnagel (Rex Gildo Gesangseinlagen !!!!)

Mein persönlicher Favorit ist “Drei Mann in einem Boot” :lol: :lol:

wobei es Knaller wie "Witwer mit 5 Töchtern" und "Immer die Radfahrer" sind, die zeigen, wie zentral die Figur Heinz Erhardt für die Westdeutschen in den 50ern war.

RE-- "Der Ölprinz": Hatten HE und Terence Hill ein paar Szenen zusammen in diesem Film? Ich muss den als 8jähriger oder so gesehen haben..
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Beitragvon Spaghetti-Tiger » Sonntag 13. August 2006, 18:25

FANAdeLdF hat geschrieben:RE-- "Der Ölprinz": Hatten HE und Terence Hill ein paar Szenen zusammen in diesem Film? Ich muss den als 8jähriger oder so gesehen haben..


Ist auch schon eine Weile her, dass ich den Film zuletzt gesehen habe. Eine gemeinsame Szene mit beiden gibt es aber auf jeden Fall im Saloon nach der Schlägerei bei der Mario Girotti heftig was abbekommen hat und betäubt rausgetragen werden muss.
Aber ob die beiden im Film mal miteinander sprechen - keine Ahnung (ich glaube nicht).

Nochmal zu den "Willi"-Filmen. Zwischen ca. 1967 und 1973 war ja die deutsche Komödie auf das platteste Niveau abgesunken, das sich denken lässt. Da gab es nicht nur diese unsägliche "Pauker"-Serie, sondern auch diese ganzen "Wörthersee"-Filmchen. Schade, das so große Komiker wie Theo Lingen oder Georg Thomalla in diesen schrecklichen Klamotten auftreten mussten, aber es gab halt nichts anderes damals. Und leider geriet auch Erhardt am Schluss in diesen Film-Trend hinein. Am schlimmsten finde ich diesen Urlaubs-"Film".

Es gab aber auch positive Ausnahmen: "Die Herren mit der weißen Weste" von 1969. Darin spielte Erhardt auch eine kleine aber feine Nebenrolle als babysittender Pensionär.
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Beitragvon skylepp » Dienstag 15. August 2006, 12:28

Heinz Erhardt ist einfach nur klasse
Gerade den Film drei Mann in einem Boot ist super :D :D
Nur Puffin schenkt mir die Kraft und Ausdauer, die ich brauche
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Beitragvon Lord_Helmchen » Dienstag 14. November 2006, 08:50

Hi Leute.

Ich bin auch großer Heinz Erhardt Fan.
Ich habe einige Bücher sowie Filme von ihm.
Am meisten gefällt mir an ihm sein Wortwitz, oder sagen wir, seine Art, Sätze sprachlich zu gestalten. Auf diesem Gebiet war er einfach unnachahmlich!


Hier zwei Beispiele von Gedichten, die mir besonders gut gefallen:


Der König Erl
(frei nach Johann Wolfgang von Frankfurt)

Wer reitet so spät durch Wind und Nacht?
Es ist der Vater. Es ist gleich acht.
Im Arm den Knaben er wohl hält,
er hält ihn warm, denn er ist erkält´.
Halb drei, halb fünf. Es wird schon hell.
Noch immer reitet der Vater schnell.
Erreicht den Hof mit Müh und Not-----
der Knabe lebt, das Pferd ist tot!



Der Tauchenichts
(frei nach Schillers "Taucher")

"Wer wagt es, Knappersmann oder Ritt,
zu schlunden in diesen Tauch?
Einen güldenen Becher habe ich mit,
den werf ich jetzt in des Meeres Bauch!
Wer ihn mir bringt, ihr Mannen und Knaben,
der soll meine Tochter zum Weibe haben!"
----der Becher flog.
----der Strudel zog
----ihn hinab ins greuliche Tief.
----die Männer schauten,
----weil sie sich grauten,
----weg. - Und abermals der König rief:
"Wer wagt es, Knippersmann oder Ratt,#
zu schlauchen in diesen Tund?
Wer´s wagt - das erklär ich an Eides Statt -
darf küssen meins Töchterleins Mund!
Darf heiraten sie. Darf mein Land verwalten!
Und auch den Becher darf er behalten!"
----Da schlichen die Mannen
----und Knappen von dannen.
----Bald waren sie alle verschwunden ---
----sie wussten verlässlich:
----die Tochter ist grässlich! -
----Der Becher liegt heute noch unten...



Bei seinen Filmen ist es schwer einen herauszudeutet der mir am Besten gefällt, da alle Klasse sind! Aber was ich immer mal wieder schaue sind Filme wie "3 Mann in einem Boot" oder "Immer die Radfahrer", in denen man auch viel Natur zu Gesicht bekommt. Sei es auf dem Rhein, oder mit dem Fahrrad richtung Burg Steinach.

Grüße
Lord_Helmchen
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Beitragvon Slim Naughton » Dienstag 14. November 2006, 12:24

auch auf die gefahr hin, dass ihr mich lyncht: he war für mich in seinen filmen immer der inbegriff deutscher spießigkeit. das tat keinem weh, provozierte niemanden, und man schmunzelte über den spießer, der sich so schön harmonisch ins restaurative wirtschaftswunderland integrierte. im besten fall war's grauenvoll muffig, was er da auf die leinwand brachte; im schlimmsten fall ("willi"-filme) nervtötenter klamauk.
von den mir bekannten wirtschaftswunder-komikern, die auch kino machten, kann ich nur wolfgang neuss akzeptieren, wenngleich der immer etwas verbiestert rüberkam.
zur versöhnung :wink: : meine he-abneigung bezieht sich nur auf seine filme. das, was erhards heinz schriftlich von sich gab, ist imo gar nicht so übel, und seine bühnenpräsenz kann ich nicht beurteilen.
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Beitragvon Spaghetti-Tiger » Dienstag 14. November 2006, 15:06

Slim Naughton hat geschrieben:auch auf die gefahr hin, dass ihr mich lyncht: he war für mich in seinen filmen immer der inbegriff deutscher spießigkeit. das tat keinem weh, provozierte niemanden, und man schmunzelte über den spießer, der sich so schön harmonisch ins restaurative wirtschaftswunderland integrierte.


Wie ich schon schrieb: Erhardt (ändert bitte jemand mal den falsch geschriebenen Nachnamen im Thread-Titel?) repräsentierte die Wirtschaftswunderära und damit natürlich auch die ungeheure Spießigkeit und Verlogenheit der damaligen Zeit. Doch gerade das kam an. Die Deutschen wollten keine Problemfilme im Kino sehen, sondern seichte Unterhaltung. Und auf gar keinen Fall wollten sie mit ihrer jüngsten Vergangenheit konfroniert werden. Die damals erst knapp 10 Jahre zurückliegende Nazi-Zeit wurde konsequent ausgeblendet und verdrängt.
Und Heinz Erhardt war Teil dieser deutschen Nachkriegs-Verdrängung.

Man nehme nur mal die Szene aus dem Film "Natürlich die Autofahrer", wo Polizist Dobermann (Erhardt) auf einer Bühne vor Publikum einen Sketch über die Geschichte der Polizei vorführt und dabei ständig in andere Kostüme schlüpft. An der Stelle, wo eigentlich die Nazi-Zeit drankommen müsste, schiebt er einfach kurz der Schnurrbart in Hitler-Position, das Publikum lacht und der Sprecher leitet schnell über in die Gegenwart.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie damals mit diesem Thema im deutschen Film umgegangen wurde.

von den mir bekannten wirtschaftswunder-komikern, die auch kino machten, kann ich nur wolfgang neuss akzeptieren, wenngleich der immer etwas verbiestert rüberkam.


Nun ja, Wolfgang Neuss war ja auch kein "Komiker", sondern politischer Kabarettist. Er versuchte, die Deutschen in seinen Bühnen-Programmen und Filmen der 50er Jahre eben nicht so leicht davon kommen und alles vergessen zu lassen, sondern konfrontierte sie mit dem, was geschehen war. Demzufolge waren seine Filme auch nicht solche Kassenschlager wie die mit Erhardt.
Eine Zeitlang ist übrigens auch Spencer/Hill-Synchronmacher Rainer Brandt zusammen mit Neuss aufgetreten.
Leider wurde er nach dem Tode seines Kabarett-Partners Wolfgang Müller, den er nie ganz verwinden konnte, drogenabhängig und endete traurig als geistig verwirrter Sozialhilfeempfänger in Berlin. :cry:
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Beitragvon Slim Naughton » Dienstag 14. November 2006, 16:34

Spaghetti-Tiger hat geschrieben:
Nun ja, Wolfgang Neuss war ja auch kein "Komiker", sondern politischer Kabarettist. [...] Demzufolge waren seine Filme auch nicht solche Kassenschlager wie die mit Erhardt.
Eine Zeitlang ist übrigens auch Spencer/Hill-Synchronmacher Rainer Brandt zusammen mit Neuss aufgetreten.
Leider wurde er nach dem Tode seines Kabarett-Partners Wolfgang Müller, den er nie ganz verwinden konnte, drogenabhängig und endete traurig als geistig verwirrter Sozialhilfeempfänger in Berlin. :cry:


hast ja in allem recht: wollte den neuss nicht abqualifizieren. doch war zumindest "das wirtshaus im spessart" (mit neuss und müller) ein kassenrenner. man muss wahrscheinlich sagen: trotz neuss :wink: . die drogengeschichten und der nachfolgende verfall begannen meines wissens erst viel später: müller starb ja bereits 1960. 1983 gab's für neuss jedenfalls nochmal den deutschen kleinkunstpreis. aber das ist bereits offtopic: vielleicht ein anderer threat?
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Beitragvon Onkel mit dem Speiseeis » Dienstag 14. November 2006, 17:19

Mein Eltern hatten ein Buch mit seinen Gedichten. Das hab ich als Kind fast auswendig gekonnt. Leider ist nicht mehr viel hängengeblieben. Sollte ich mir wohl wieder mal ausleihen.

Hier mal mein Favorit:

Die Made

Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Morgens sprach die Made:
"Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl !
Halt, noch eins ! Denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa !"

Also sprach sie und entwich.-
Made junior aber schlich
hinterdrein; und das war schlecht !
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine
fade Made ohne Gnade.

Schade !

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde . . .
Zuletzt geändert von Onkel mit dem Speiseeis am Donnerstag 16. November 2006, 16:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Lord_Helmchen » Dienstag 14. November 2006, 20:18

"Die Made" von Heinz Erhardt ist wirklich klasse!

Ich habe auch ne mp3-Datei, wo er dieses Gedicht vorträgt - Einfach super!
Betonungen und Pausen genau da, wo sie hingehören!
.
.
.
.
.
Ich schließe mich Spaghetti-Tiger an:
Bitte mal im Thread-Titel den Nachnamen verbessern!


Grüße
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Beitragvon Lord_Helmchen » Mittwoch 15. November 2006, 09:40

Auch nicht schlecht:
Die Wahrheit über das Ei des Kolumbus.


Kolumbus

Als Kolumbus von seiner Amerikafahrt
nach Spanien heimkam mit Gold und mit Bart
und, hochgeehrt und umjubelt, schritt
durch die Hauptstadt des Landes, nämlich Madrid,
entdeckte er plötzlich da drüben rechts
eine hübsche Person femininen Geschlechts.
Bei ihrem Anblick - was war schon dabei? -
entschlüpfte ihm was und zwar das Wort "ei"...

Seitdem sind die Forscher sich darüber klar,
dass das das "Ei" des Kolumbus war!


Grüße
Lord_Helmchen
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Beitragvon pfundy » Donnerstag 16. November 2006, 12:25

Onkel mit dem Speiseeis hat geschrieben:(...)

Also sprach sie und entwich.-
Made junior aber schlich
hinterdrein; und das war schlecht!
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine
fade Made ohne Gnade.

Schade!

(Applaus)
"Halt, Moment! Da kommt doch noch was!"

Onkel mit dem Speiseeis hat geschrieben:Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde...

"So, jetzt dürfen se..."
(Applaus)

Slim Naughton hat geschrieben:HE war für mich in seinen filmen immer der inbegriff deutscher spießigkeit. das tat keinem weh, provozierte niemanden, (...)


Interessante Meinung, vor allem wenn ich bedenke dass es in anderen Threads über Komiker wie Raab, Pocher, Appelt immer wieder mal heisst: "Der macht ja immer nur Witze auf Kosten anderer..." Bist vermutlich der erste, der sich darüber beschwert, dass ein Komiker keine Witze auf Kosten anderer macht.
Muss aber zugeben, dass ich es nachvollziehen kann, wenn das dann jemand spiessig findet.

Bei der Gelegenheit könnte ich mich auch mal outen und sagen, dass ich die Willi-Filme bis auf den mit dem Italien-Urlaub echt gut finde. Nennt es ruhig Klamauk, meinetwegen. Aber bei den älteren Filmen passt einfach nur der von Slim Naughton eingebrachte Begriff "Spiessigkeit". Kann man teilweise in die Kategorie Heimatfilme einsortieren, echt nichts für mich.
"Ich bin Optimist. Sogar meine Blutgruppe ist positiv."
(Toni Polster)
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