Django Unchainend

Hier dreht sich alles um europäische Western.

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Django Unchainend

Beitragvon sergei kowalski » Mittwoch 26. Dezember 2012, 11:45

Hallo,

Ist zwar kein Italo-Western im herrkömlichen Sinne, aber Tarentino verwendet zb. einige Musik Elemente aus den Italo Western. So wie im Trailer das Titellied von Django. Hab die Vorschau gesehen, eher ein Action Western, muß sich der heutigen Zeit anpassen, dürfte aber ganz unterhaltsam sein. Vielleicht bringen die Italiener auch ein Remake raus......

ps. Franco Nero ist auch zu sehen.

Ein Auszug aus "Die Welt":

Wenn "Django Unchained" am 17. Januar bei uns in die Kinos kommt (in den USA am 25. Dezember) wird noch über viele Aspekte zu reden sein: die Referenzen an den Original-"Django" (Franco Nero tritt in einer kleinen Rolle auf), den Einsatz von Italo-Western-Musik (und Tarantinos Hineinschmuggeln von Fremdkörpern, wie des Rap-Songs "100 Black Coffins" oder eines Marsches aus dem Nicaragua-Film "Under Fire"), die quasi Dreiteilung der Hauptrolle (die erste Stunde Waltz, die zweite DiCaprio, die dritte Foxx), das doppelte Ende (nach dem eigentlichen Höhepunkt geht es noch eine halbe Stunde weiter, für die Ballerei-Fraktion) oder die Darstellung der Schwarzen (die paternalistisch von Weißen befreit werden). Und es wird sicher einen geben, der den ganzen Film über nur zählt, wie viele Dutzende Male das verpönte Wort "Nigger" mit Genuss ausgestoßen wird. Auf jeden Fall ist es eine seltene Freude, einen Film zu treffen, über den man so viel reden kann. In der ewigen Tarantino-Rangliste steht "Django" gleich hinter "Pulp Fiction".

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Re: Django Unchainend

Beitragvon ny182 » Mittwoch 26. Dezember 2012, 13:19

Über "Django unchained" wurde doch schon hier gesprochen:

viewtopic.php?f=2&t=11558

Muss man dafür ein neues Thema aufmachen? :?
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Re: Django Unchainend

Beitragvon sergei kowalski » Mittwoch 9. Januar 2013, 22:41

hier der original soundtrack:

http://www.unchainedsoundtrack.com/

schon beim hinein hören von luis bacalov "djangooo"
und morricones " ein fressen für die geier titoli " bzw riz ortolani,
bekomm ich gänsehaut :D

die großen meister der 60ziger lassen die italo-westernmusik wieder aufleben.
....alleine deswegen schau ich mir schon den film an.
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Re: Django Unchainend

Beitragvon DrFace » Donnerstag 17. Januar 2013, 00:03

Gerade aus dem Kino raus.

1. Typisch Tarantino
2. Keine Sekunde langweilig
3. Große akustische Freude für alle Bud+Terence Fans zur Schluss Szene
Nobodys wie mich gibts viele, aber die meisten sind nur Schein, nun rate mal du Mausezahn welcher wird der Echte sein?
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Re: Django Unchainend

Beitragvon sergei kowalski » Freitag 18. Januar 2013, 13:47

@ drface
kann dir nur zustimmen. hab ich auch schon gesehen nur war ich gestern zu müde um den cpu zu starten ;-)

der film beginnt gleich wie das original. wüstenähnliche landschaft und das lied django, da sind ich schon "emotionen" hochgekommen. ein traum. allen voran ch. waltz als kopfgeldjäger king schultz, brilliant komisch. ebenso j. foxx und di caprio. der rest typisch tarantino, die gewaltszenen sehr opulent inszeniert. super natürlich die scores aus den italowestern, passen einfach dazu.
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Re: Django Unchainend

Beitragvon Kalle mit der Kelle » Freitag 25. Januar 2013, 09:10

Ich war bis auf ein paar Kleinigkeiten (z.B. Tarantinos eigenes Kostüm - wie beim Countryfest) recht positiv angetan von dem Film.
Ich weiß nicht, ob es diese Absicht war, aber besonders gefreut haben mich die beiden Überraschungen in der deutschen Synchronisation. Zum einen wurde Meister Dannenberg ja für zwei Minirollen rangeholt (einmal sagt er einen halben Satz und später "spricht" er den Typen, der Schultz erschießt und lediglich einmal kurz stöhnt), wobei ich es für einen gelungenen Gag halte, einen der bekanntesten Sprecher (einen aus der Ursprungszeit) quasi für ein einziges Geräusch zu holen. Und über den Sprecher von Franco Nero hab ich mich sehr gefreut, will aber, falls jemand das noch nicht gesehen hat, den Spaß nicht vorweg nehmen. Im Trailer war es jedenfalls noch ein anderer.
Eine Frage: Bei Candyland in dieser Waldhütte bei den Hillbillies war ja auch eine Frau mit Tuch vorm Gesicht mehrfach deutlich eingeblendet. Weiß irgendwer, was das sollte? Erst wurde sie auf die Art immer wieder gezeigt und wichtig gemacht und hatte später doch gar keine Funktion und tauchte nicht mehr auf.
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Re: Django Unchainend

Beitragvon FANAdeLdF » Freitag 25. Januar 2013, 10:39

Kalle mit der Kelle hat geschrieben:Eine Frage: Bei Candyland in dieser Waldhütte bei den Hillbillies war ja auch eine Frau mit Tuch vorm Gesicht mehrfach deutlich eingeblendet. Weiß irgendwer, was das sollte? Erst wurde sie auf die Art immer wieder gezeigt und wichtig gemacht und hatte später doch gar keine Funktion und tauchte nicht mehr auf.


Vielleicht war das das langersehnte Terence Hill Cameo ? :lol:
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Re: Django Unchainend

Beitragvon Himmelhund24 » Freitag 25. Januar 2013, 13:26

Kalle mit der Kelle hat geschrieben:Eine Frage: Bei Candyland in dieser Waldhütte bei den Hillbillies war ja auch eine Frau mit Tuch vorm Gesicht mehrfach deutlich eingeblendet. Weiß irgendwer, was das sollte? Erst wurde sie auf die Art immer wieder gezeigt und wichtig gemacht und hatte später doch gar keine Funktion und tauchte nicht mehr auf.



Vielleicht der Emanzipation geschuldet... nein, keine Ahnung. Hat mich aber auch sehr verwirrt; habe fest damit gerechnet, dass sie noch maßgeblich beteiligt sein würde. Aber nein!

Der Film war insgesamt ganz gut. Sehr sehr blutig! Frage mich, wie die das Haus (vor seinem Ende) wieder sauber machen konnten. Zum Zeitpunkt der Beerdigung war nichts mehr zu sehen.

Das blaue Outfit von Django und ebenfalls die Szene mit den weißen Kapuzen war zum brüllen!! Oder die Ankunft von Django und Waltz bei DiCaprios Anwesen und die Reaktion von Jackson HAHAHA

Anders als ich es erwartet hätte, war Django insgesamt eher der Nebenmann bzw. Nebendarsteller; ungeachtet dessen, dass ER am Ende noch reiten konnte. Nichts gegen Django aber die übrigen Darsteller (DiCaprio, Waltz, Johnson, Jackson) bleiben mir eher in Erinnerung als es bei Foxx möglich wäre. Und ebendies ist auch ein rießiger Unterschied zu den übrigen Filmen.

Dennoch, ganz ordentlich!
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Re: Django Unchainend

Beitragvon Roknok » Sonntag 3. Februar 2013, 09:19

Ich hab ihn mittlerweile auch gesehen und bin auch sehr von dem Film angetan. Er hat so ziemlich alle Italowestern-Merkmale außer ein ausgeprägtes Schlussduell.
Und Django rückt natürlich als Person nicht so in den Vordergrund wie die anderen... das liegt in seiner Natur als stummer mit aussichtslosen Gesicht umherlaufender Revolverheld. Aber so muss das eben sein. Dr. King Schultz mit seinem eloquenten Geschwafel rückt sich natürlich besonders in der ersten Hälfte in den Vordergrund :-).

Also mir hat der Film sehr gefallen. Ich bin etwas skeptisch rein gegangen, weil Italowestern von Nicht-Europäeern inszeniert, da konnte ja nur Mist rauskommen. Aber wie Clint Eastwood beherrscht auch Tarantino dieses Genre auf seine eigene Art und Weise.

Noch kurz zur Musik. Die fand ich echt genial. Gerade die ganzen alten bekannten Melodien aber auch Neue oder nicht dem Western-Genre entsprungene Musiken haben mir sehr gefallen. Und auch wie im Italowestern wurde sie sehr in den Vordergrund gerückt. Ich erinnere mich noch genau, wie sie auf die Candieland-Farm eingeritten sind. Diese Szene und die vordergründige Musik dazu... da geht mir das Herz auf.
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Re: Django Unchainend

Beitragvon jackbeauregard0 » Montag 11. Februar 2013, 19:13

Aufgrund der bisher guten Bewertungen des Filmes, habe ich ihn mir jetzt auch mal im Kino angesehen.
Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

Ich finde, dass die Gewaltdarstellung einfach viel zu übertrieben ist (-->nach einer Minute ist die ganze Wand voller Blut),
dadurch kommt kaum Spannung auf, da jeder einfach gleich abgeknallt wird.

Die Handlung ist meiner Meinung nach ebenfalls nur mittelmäßig bis schlecht und viel zu vorraussehbar.
Außerdem ist der Film ist viel zu lang/langatmig.

Immerhin kommt ab und zu durch die hervorragende Musik und durch die Szenerie Western Stimmung auf, was mich sehr gefreut hat.

Im Großen und Ganzen halte ich den Film eher für mittelmäßig, den ich mir nicht nochmal anschauen muss.
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Re: Django Unchainend

Beitragvon San Antonio » Sonntag 17. Februar 2013, 04:54

Hy!

Habe den Film gestern gesehen, und schon am Anfang war ich überrascht: Meine Frau und ich (ja, richtig gehört, meine Frau hat den mitgekuckt, im 8. Monat schwanger, der kleine Mann im Bauch wird schon pränatal westerngeprägt :lol: ) waren zwar ganz zeitig im Kino, aber wir haben nur noch Karten für dritte Reihe außen bekommen.
Obwohl der Streifen mit Hachenburg ziemlich in der Westerwälder Provinz läuft, war der Kinosaal bis auf drei Sitze in der ersten Reihe (die wir nicht wollten...) rappelvoll und ausverkauft.
Nachdem wir schon manchmal einen Kinosaal fast für uns allein hatten, nachdem der Film schon eine Weile im Programm war, war das echt eine Überraschung für mich, weil ich dachte, wir hätten eben den Kinosaal fast für uns allein, weil der Streifen schon einen Monat läuft.
Der Kartenverkäufer meinte auf Anfrage auch, manche kucken sich den Streifen schon zum zweiten Mal an...

Am Anfang war meine Begeisterung kaum zu bremsen.
Meiner Erwartungen- Tarantino und Western- wurden voll erfüllt, Christoph Waltz hammergeil, die Musik geil, und es war auch immer eine Freude, längst verbuddelt geglaubte alte Darsteller wiederzuentdecken, wie etwa Tom Wopat als Marshal (der spielte vor allem bei "Ein Duke kommt selten allein"). Auch Don Johnson gab eine geile Performance ab, nur die Kapuzenszene geriet etwas zu bemüht komisch. Geil wiederum, wie er dann von Django erlegt wurde ^^...
Nun ja, im Anwalt von Candie erkannte ich den Darsteller von Eddie Kaspbrak erwachsen aus der Verfilmung von Stephen Kings "Es", der eine der ganz seltenen denkwürdigen Rollen in diesem Film ("Es") hatte.

Nach dem Dinner auf Candieland gefiel mir Django nicht mehr gar so gut, Django kam vor allem am Ende eine deftige Spur zu cool rüber, gar nicht passend zum an sich ernsten Thema der Sklaverei, dass da unverhohlen und originalgetreu vorgeführt wurde. Auch das tausendmalige Anschießen der Verwundeten vor Djangos Aufgabe fand ich unnötig. Keiner wird 20x angeschossen und bläkt dann noch so rum, comicartiger Still hin oder her...

Wie auch immer, der Film hat seine ganz genialen Augenblicke, so etwa, wie King Schultz die Geschichte von Brunhilde erzählt (wer aufgepasst hat, kann Paralellen dazu auf Candieland ziehen), oder wie er Django und Broomhilda wieder zusammenführt, oder aber wie Django sich beim toten Schultz bedankt...

Wie andere schon sagten:
Wieder ein wirklicher Tarantino- Film, den man nach "Death Proof" (der mich recht herb enttäuschte) und den Basterds (auch der hatte seine unnötig dummen und schlecht gespielten Szenen) mal wieder richtig kucken konnte...

Einziges Manko für mich:
Das Lied von Trinity am Ende passte gar nicht zu Djangos cooler Reit- Performance (Hut ab hierfür für Jamie Foxx, der diese recht schwierigen Figuren selber geritten hat und sie ergo auch erstmal lernen musste!), wie auch nicht zum Ende, indem der ansonsten so farblos wirkende Django richtig aufdreht, und seine Figur im vorigen Film irgendwie ad absurdum führt.

Der alte Tarantino hätte ein bisschen mehr rausholen können (unsagbar geil übrigens dessen Abgang im Film :lol: !). Das Gelaber da, erst einen Kampfneger kaufen zu wollen und dabei ellenlang um den heißen Brei rumzulabern, hätte sich dahingehend besser gestalten lassen, wenn Schultz und Django Hildi einfach gesucht und rausgeschossen hätten... So hätten sich locker 20 Minuten Film sparen und etwas mehr Westernfeeling reinbringen lassen.
Bzw. wäre ein zweiter Handlungsstrang, die ja eigentlich der Quentin gut kann (siehe Pulp Fiction, die Basterds etc.), hier von klarem Vorteil gewesen, indem etwa Schultz oben beim Dinner Candie zutextet, während Django seine Schnecke rauszupauken versucht...

Naja, alles in allem ist das sicher ein Film (übrigens Tarantinos finanziell erfolgreichster!) von der Sorte, wo man erst beim zweiten oder dritten Ankucken merkt, was das eigentlich für ein geniales Teil ist.

Grüße,
Andreas

PS: Warum ist eigentlich die DVD nur 158 Minuten lang, während die BluRay die vollen 165 geht?
Was soll denn der Scheiß?
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Re: Django Unchainend

Beitragvon fuerchtegott krause » Sonntag 17. Februar 2013, 11:34

San Antonio hat geschrieben:PS: Warum ist eigentlich die DVD nur 158 Minuten lang, während die BluRay die vollen 165 geht?
Was soll denn der Scheiß?


Kollega... da diskutieren wir jetzt schon seit 10 Jahren in etlichen Threads darüber... man nennt das PAL-Speedup.

PAL= 25 Bilder in der Sekunde
Kino/Blu-Ray= 24 Bilder in der Sekunde.

165min (9900Sek) * 24 Bilder/Sec auf der Blu-Ray/im Kino macht insgesamt 237000 Einzelbilder.

Lass ich die 237000 Bildchen allerdings mit der Geschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde laufen wie auf einer DVD, macht das 9504 Sekunden Spielzeit. Und das sind? 158,4 min.

Klingelts? ;-) Hat alles seine Ordnung, du wirst auch auf DVD nix verpassen, es geht halt nur insg. 7 Minuten schneller. Übrigens mit ein Grund, warum plötzlich alle Darsteller auf Blu-Rays so tiefe Stimmen haben, wenn man nur DVD/TV-Austrahlungen kennt...
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Re: Django Unchainend

Beitragvon FANAdeLdF » Sonntag 17. Februar 2013, 12:10

San Antonio hat geschrieben:Keiner wird 20x angeschossen und bläkt dann noch so rum, comicartiger Still hin oder her...


Aber sicher geht das :

http://www.youtube.com/watch?v=9iC45-tMR34
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Re: Django Unchainend

Beitragvon San Antonio » Sonntag 17. Februar 2013, 13:13

Ah gut, Krause, dass Du's nochmal erklärst, danke ^^!
Bedenke wohl, dass ich dies Jahr 38 werde, da denkt man nicht mehr an alle Details aus fast 10 Jahren Forentalk :).

Ich hasse halt geschnittene Filme, darum war mir der Finger beim DVD- Vorbestellen in der Luft erstarrt. Kaufst Du mir die DVD dann ab, wenn doch was fehlt? Viele nämlich sind trotz auf der DVD seins genauso lang wie das Original im Kino.
Oder sind die wiederum im NTSC (?)- Format, also dem amerikanischen TV- Format, wenn Kinofilm wie DVD gleich lang sind?

Grüße,
Andreas

PS: Fana, das kommt davon, wenn man zu kleine Kaliber verwendet.
Aus der Nähe, ok, aber von so weit mit so' nem Püffgen; kann ja gar nicht klappen :lol: .
Richtige Magnum oder 'nen anderen schönen großen Ballermann, dann klappt's auch mit dem Erschießen. Geil der eine Kommentar "Stop shooting him, he's trying to die" :lol: ...
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Re: Django Unchainend

Beitragvon fuerchtegott krause » Sonntag 17. Februar 2013, 13:36

Du, ob Django Unchained nun geschnitten auf DVD oder uncut auf Blu-Ray erscheint oder insgesamt geschnitten oder mit mehr Szenen als im Original: kann ich dir nicht sagen, aber ich würde mal hier gucken, wenn die Datenträger auch raus sind: http://www.schnittberichte.com/svds.php ... el&ID=9395
Alternativ tuts für die Info auch die ofdb.

Da der Streifen schon im Kino ungekürzt mit einer FSK16-Freigabe lief, würde ich auch überhaupt keine Gründe seitens der DVD/Blu-Ray-Labels sehen, da nochmals dran rumzuschnibbeln.

Infos zu Film -> PAL : http://de.wikipedia.org/wiki/PAL_Speedup
Infos zu Film -> NTSC : http://de.wikipedia.org/wiki/3:2-Pull-down
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Re: Django Unchainend

Beitragvon FANAdeLdF » Sonntag 17. Februar 2013, 15:23

fuerchtegott krause hat geschrieben:Da der Streifen schon im Kino ungekürzt mit einer FSK16-Freigabe lief, würde ich auch überhaupt keine Gründe seitens der DVD/Blu-Ray-Labels sehen, da nochmals dran rumzuschnibbeln.


So sieht's aus.

Tarantino ist einer dieser Regisseure, mit denen die FSK nicht sonderlich hart ins Gericht geht. Pulp Fiction, Jackie Brown, Kill Bill Vol 2, Death Proof, Inglourious Basterds und nun Django Unchained kamen alle uncut mit 'ner FSK 16 weg.
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Re: Django Unchainend

Beitragvon San Antonio » Donnerstag 23. Mai 2013, 21:52

Hy!

Hat einer von Euch schon die DVD zuhause?
Ist das Absicht, dass in den "Specials" erstmal auf der DVD- Hülle rotzfrech gelogen wird, von wegen "Soundtrack", und auf der DVD findet man dann nur eine sekundenkurze Promo? Ebenso wie eine Werbung für Tarantinos Filme der letzten 20 Jahre. Und das einzige wirkliche "Special" ist der Nachruf auf den Production Designer, der während der Dreharbeiten gestorben ist.

Ganz ehrlich, dafür dass das Tarantinos finanziell erfolgreichster Film ist, ist das doch ein Witz an Extras. Ist das Absicht, damit sich jeder die BluRay holt, die unter Garantie vor Extras überquillt?
Bin gerade reichlich angefressen, irgendwie...
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Re: Django Unchainend

Beitragvon FANAdeLdF » Montag 27. Mai 2013, 22:16

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Re: Django Unchainend

Beitragvon 4fäuste » Montag 10. Juni 2013, 16:46

Geht es nur mir so, aber das Trinity - Theme am Ende passt überhaupt nicht. Schön das es mit dabei ist, aber ich finde es sehr unpassent. Aber mal was anderes, das Bild auf dem Wagen von Schultz, soll natürlich Schultz sein, aber mir kommt das sehr bekannt vor, ich dachte ich habe mal ein Foto von Terence gesehen, was fast identisch aussah. Ich bin mir eigentlich sogar sicher, dass es ein Bild gibt, wo Terence genau so abgebildet ist. Kann mir da mal jemand helfen?
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Re: Django Unchainend

Beitragvon San Antonio » Mittwoch 19. Juni 2013, 22:17

Hy!

Nö, kommt nicht nur Dir so vor...
Finde ich ziemlich unpassend. Die Sachen zu reiten, die Jamie Foxx da bietet, braucht zwar Können, es passt aber gar nicht zum Django, der den ganzen Film über kaum das Maul auf, bzw. eine Gefühlsregung in sein Gesicht bekommt, und dann am Ende da voll Coolman- mäßig aufdreht...
Ich finde den Django nicht cool, sondern beinahe entbehrlich, der Film müsste eigentlich anders heißen, denn "unchained" agiert Django ja bestenfalls während eines Fünftels des Films...

Ich persönlich finde ja folgendes:
Der Bühnenbildner ist ja während des Drehs gestorben, und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren- da die letzte halbe Stunde ja kaum mehr neues bietet, sondern die Ballerei und alles-, das der arme Kerl da frisch hinüber war, und die irgendwie noch den Film auf Länge kriegen mussten, weswegen sie mit den zur Verfügung stehenden Kulissen diesen ziemlichen Käse da noch abgedreht haben...
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