Sinn oder Unsinn in den USA und anderswo!

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Beitragvon King Louie » Dienstag 29. Januar 2008, 20:32

Stimme dir da zu sunset rider! Man muss nicht übertreiben! Bei Gallileo oder so habe ich mal son Kerl namens Jumbo gesehen, der durch die gegent läuft und isst, dabei isst er auch Sachen wie Riesenschweinehachse und so! Finde man sollte nicht soviel auf einmal braten nur um der King Louie Wirt Deutschlands mit den größten Speisen zu werden, man schmeißt doch sowieso die Hälfte Weg und nicht mal Jumbo, ein Koloß wie Bud Spencer, schaft immer alles.
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Beitragvon sunset_rider » Dienstag 29. Januar 2008, 20:49

Genau. Da sind die fetten Wettesser sogar noch moralisch wichtig. Ansonsten wäre der maßlose Braten ja direkt für den Müll. Ich fänds klasse, wenn man mal für eine der Armenküchen so ein Schnitzel machen würde, anstatt da kiloweise Nahrung wegzuwerfen.
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Beitragvon fuerchtegott krause » Dienstag 29. Januar 2008, 21:26

in dem punkt nehmen sich USA wie EU nicht viel... aber jetzt Wettfutterer der Nahrungsmittelverschwendung zu bezichtigen halte ich ne Lachnummer, sorry sunset. wenn das ein gesellschaftliches Phänomen wäre, sähe ich handlungsbedarf. aber selbst inner Metropole wie in Berlin findet man kaum solche Wettbewerbe bzw. solcher Restaurants. wenns die jetzt gäbe wie handy-shops bzw. wettanahmestellen...

was die EU beispielsweise gesetzlich geregelt an Nahrungsmitteln vernichtet, ist ne absolute Frechheit (butterberg, milchseen...). und wahrscheinlich myriadenfach mehr, als weltweit alle Wettfutterer zusammen. sieht man halt eben nicht auf kabel 1... irgendwo sollte man auch die verhältnismässigkeit beachten.
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Beitragvon sunset_rider » Mittwoch 30. Januar 2008, 21:38

Ich ahbe es doch extra nochmal ausgeführt: nicht die Futterer sind die Bösen, sondern die maßlosen Wirte, die einem Futterer 3kg Fleisch servieren, er davon aber 2kg umgehen lässt. Darauf laufen diese komischen Reportagen auf VOX und K1 doch immer raus. Die shcnitzel sind deswegen ja angeblich so toll, weil sie keiner aufbekommt. Ich finde das nur asozial. Es gibt dort sicher 500m entfernt einen armen ALG II Empfänger, der an seinem trockenen Kanten Brot nagen muss.
Wenn man schon Flesch für dne müll brät, dann sollte man die Retourware wenigstens der Armenspeisung zuführen.
Hier gibts auch so ein XXl Lokal und cih war shcon mehrmals dort. Die Qualität ist sehr gut, die Zubereitung lecker und frisch und auch der Preis ist klasse. Es gibt Schnitzel zwischen 300g und 1200g. Trotzdem bestelle ich mir da keine 1200g, sondern angenehme 600g, die ich auch runterkriege. Solange sich keiner übergibt und aufisst, soll doch jeder soviel essen wie er will.

Nur andauernd im Fernsehen stundenlang Sendezeit dafür zu verschwenden, um die Zubereitung von XXL Schnitzeln für den Müll zu feiern, finde ich nicht nur äußerst langweilig, sondern auch - wie gesagt - leicht pervers. Das bezieht sich, wie in meinem letzten Posting schon ausgeführt, nicht auf die Leute, die versuchen das Zeug zu vertilgen, solange sie aufessen und nicht anfangen zu speihen. Denn Nahrung in den Müll zu werfen gilt wohl in keiner Kultur als gut, einige Neureiche in jeder Kultur mal ausgenommen.
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Beitragvon FANAdeLdF » Freitag 1. Februar 2008, 22:56

Zurück zum Thema Medienzensur:

http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=642

Angebracht oder übertrieben ?
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Beitragvon King Louie » Samstag 2. Februar 2008, 03:09

Naja meine Mutter hat den Film schon gesehen und meinte das die sich dort so sinngemäß durch den Film vögeln, das muss sich ein 6 Jähriger doch nicht umbedingt antun (muss nicht kann er aber).
Übrigens wegen einem Film zu protestieren finde ich selbst Schwachsinn. So doll kann ein Kind wohl nicht dadurch gefährdet werden, ist ja kein Porno!
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Beitragvon fuerchtegott krause » Samstag 2. Februar 2008, 11:16

neben der grundsätzlichen FSK18-Freigabe für Filme mit nackten Personen bin ich zusätzlich für verbote von frei- und strandbädern. zudem für die einführung der burka bei deutschen frauen. ist doch wohl logisch, das Kinder beim Anblick eines nackten, natürlichen Körpers sich später zu sexuell gestörten Serientriebtätern entwickeln oder sich irgendwann mal vor dem eigenen schniedel erschrecken. furchtbar. zurück in den keuschen hort der kirche, wo jungfrauen kinder gebären und nutten nur füsse waschen...

waffenfreigabe würd ich dagegen auf 12 Jahre runtersetzen, weil die kids ja schon seit kleinster kindkeit medial auf gebrauch und verwendung von ballermännern etc. geschult werden. gewalt ist ja alltäglich, die kleinen müssen sich ja auch wehren können.
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Beitragvon FANAdeLdF » Samstag 2. Februar 2008, 11:41

Um Nacktheit ging's ja bei der "Keinohrhasen"-Geschichte nur bedingt. Den "besorgten Eltern" waren ja anscheinend die anzüglichen Dialoge ein Dorn im Auge.
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Beitragvon fuerchtegott krause » Samstag 2. Februar 2008, 11:44

oha, dafür braucht man sich ja garnicht ausziehen! naja, dann muss ich meine verbotsliste gleich auf schulbesuche und freizeitaktivitäten ausweiten, kinder könnten das ja vielleicht z.b. auf der strasse aufschnappen.
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Beitragvon King Louie » Samstag 2. Februar 2008, 15:28

Dialoge? Okay wenn man Dialoge wie aus South Park ect. als Elternteil schlecht Redet kann ich das ja noch verstehen, aber aus einem normalen Film...
Ich finde das ist einfach Schwachsinnig -.-
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Beitragvon DuneBuggy » Sonntag 3. Februar 2008, 20:58

fuerchtegott krause hat geschrieben:.....waffenfreigabe würd ich dagegen auf 12 Jahre runtersetzen, weil die kids ja schon seit kleinster kindkeit medial auf gebrauch und verwendung von ballermännern etc. geschult werden. gewalt ist ja alltäglich, die kleinen müssen sich ja auch wehren können.


Waffen! Das ist sicherlich ein vorzuegliches Thema. Hier habe ich den Link zu einem Bericht der Welt online (deutsch) ueber eine amerikansiche Stadt, in der der Besitz von Waffen vorgeschrieben ist.

Jeder Familienvorstand "muss" eine Feuerwaffe besitzen oder er verstoesst gegen die Verordnungen. Die Stadt, Kennesaw, hat aufgrund dieser Stadtverordnung nachweisbar eine relativ niedrige Kriminalitaetsrate, als die umliegenden Staedte.

http://www.welt.de/politik/article77863 ... le_comment

Der Artikel ist gut recherchiert und weniger aufreisserische gestaltet, so wie es sonst immer passiert, wenn man den Amerikanern etwas will.

Wie denkt ihr darueber? Und wie koennte so etwas in Deutschland funktionieren?

Naja, ich moechte nur kurz erwaehnen, dass ich genau hier in Kennesaw wohne! Kein Scherz!!!
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Beitragvon fuerchtegott krause » Sonntag 3. Februar 2008, 21:50

hast du als "familienvorstand" ne waffe?
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Beitragvon DuneBuggy » Sonntag 3. Februar 2008, 21:57

fuerchtegott krause hat geschrieben:hast du als "familienvorstand" ne waffe?



Familienvorstand? Das ist meine Frau, ich habe nichts zu sagen! :-)

Ernsthaft! Nein, ich habe keine Waffe. Es genuegt hier wirklich als Abschreckung, dass es heisst, dass statistisch gesehen jeder mindestens eine Waffe hat! Wenn du jemanden ueberfallen willst, weisst du, dass dein Opfer wahrscheinlich eine Waffe hat und sie auch einsetzen wird. Also, weil du nicht dumm bist, laesst du es in dieser Gegend!

Es ist aber kein Problem hier in Kennesaw eine Waffe zu bekommen! Du gehst nach Wal-Mart, legst deinen Fuehrerschein vor und irgend einer aktuellen Rechnung mit deiner Adresse drauf. Und schon kannst du kaufen, was dein Herz begehrt. Kein Scherz und nicht uebertrieben.
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Beitragvon King Louie » Sonntag 3. Februar 2008, 22:01

Das finde ich hart. Naja okay ich finde es nicht schlimm das jede Familie ne Waffe besitzen draf, aber es gibt ja nicht nur manierliche Menschen. Denke sich mal einer die Idioten von DSDS mit ner Waffe im Hause... Was machen die wohl damit! :shock:
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Beitragvon DuneBuggy » Sonntag 3. Februar 2008, 23:29

King Louie hat geschrieben:Das finde ich hart. Naja okay ich finde es nicht schlimm das jede Familie ne Waffe besitzen draf, aber es gibt ja nicht nur manierliche Menschen. Denke sich mal einer die Idioten von DSDS mit ner Waffe im Hause... Was machen die wohl damit! :shock:



Das mag auch fuer "Aussenstehende" sehr eigenartig klingen. Aber wir haben hier ein voellig anderes Verhaeltnis zur Waffe, als ich Deutschland! Und hier in USA ganz generell wird nicht mehr geschossen als anderswo. In Deutschland gibt es in Berlin und Frankfurt statistisch gesehen mehr Morde mit Schusswaffen, als in New York. Schusswaffen sind aber in Deutschland verboten!

Unsere Nachbarstadt Marietta, ist etwas groesser, aber dort sind Waffen strikt verboten! Die Kriminalitaetsrate ist dort erheblich hoeher als bei uns. Anderen Nachbarstaedten ereilt das gleiche Schicksal, hohe Mordraten und hohe Gewaltdelikte schlechthin.

Hier sind zwei Links, die Kennesaw (mit Waffenerlaubnis) und Marietta, die nahtlose Nachbarstadt (ohne Waffenerlaubnis) vergleicht.

Kennesaw: http://www.cityrating.com/citycrime.asp ... w&state=GA

Marietta: http://www.cityrating.com/citycrime.asp ... a&state=GA

Ich glaube nicht, dass das so in Deutschland funktionieren wuerde! Oder?
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Beitragvon DuneBuggy » Sonntag 3. Februar 2008, 23:30

Hey Administrator!

Dies ist jetzt mein 100. Kommentar, habe ich jetzt was gewonnen? :-)

Viele Gruesse
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Beitragvon Die_Fünfte_Faust » Montag 4. Februar 2008, 15:44

DuneBuggy hat geschrieben:Hey Administrator!

Dies ist jetzt mein 100. Kommentar, habe ich jetzt was gewonnen? :-)

Viele Gruesse


Dann hab ich aber auch für meinen 225. Kommentar was gewonnen, oder? :lol: (das isser nämlich)
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Beitragvon teste » Montag 4. Februar 2008, 18:49

DuneBuggy hat geschrieben:

Das mag auch fuer "Aussenstehende" sehr eigenartig klingen. Aber wir haben hier ein voellig anderes Verhaeltnis zur Waffe, als ich Deutschland! Und hier in USA ganz generell wird nicht mehr geschossen als anderswo. In Deutschland gibt es in Berlin und Frankfurt statistisch gesehen mehr Morde mit Schusswaffen, als in New York. Schusswaffen sind aber in Deutschland verboten!


und dann soll einer erzählen das es in Amerika so gefärlich ist". Gut es gibt Viertel in Amerika wo man als ausenstehender lieber ein großen bogen machen sollte. In Deutschland ist es nicht anderst . Wer geht als Deutscher schon gern durch eine Immigranten gegend wo nur Ausländer ( Türken,araber,Russen etc) wohnen? keiner...auser man ist Postman oder man hat ein speziellen grund.
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Beitragvon DuneBuggy » Montag 4. Februar 2008, 19:01

Ich will ganz bestimmt nich behaupten, dass es hier ungefaehrlich ist. Ganz bestimmt nicht!

Es ist hier ralativ sicher, aber Abends nach Einbruch der Dunkelheit gehe ich auch nur raus, wenn es noetig ist!
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Beitragvon sunset_rider » Donnerstag 7. Februar 2008, 17:03

Gerade auf WDR gehört:
http://www.rtl.de/news/rtl_aktuell_arti ... 7339&pos=1
(Andere Quelle fand ich noch nicht!)

Es scheint so, als sei es so, dass meine Mutmaßung über hiesiges Behördengebahren beim Thema Bußgelder doch der Realität entspricht. Wofür ich schon aufgeschrieben wurde, würde kein normaler Kontrolluer auch nur einen Blick verschwenden (~1cm nicht behindernd außerhalb von Parkmakierung usw).
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